senseless scribblings
Beiträge getaggt mit 1. FC Köln
Wochenendrückblick – Teil 2
13. Aug
Frisch gestärkt mit einem neuen Becher Stadionbier ging es dann also zurück zu meinem Sitzplatz, wo Aki sich mit ihrem neuen Handy beschäftigte und alles andere kaum wahrnahm. Wieso war ich noch gleich mit dieser Frau liiert? Hmmm … na egal.
Ich wendete mich also meinen anderen Sitznachbarn zu und fand wenigstens da wertvolle Gesprächspartner zum Thema Fussball. Die zweite Halbzeit fand nahezu komplett in der entfernteren Hälfte statt. Die Borussia machte richtig Druck und das Wort Powerplay was Kloppo später für diesen Druck gefunden hat, war durchaus passend. Der BVB spielte wie beim Handball die ganze Zeit vor dem Sechzehner hin und her und suchte die Lücke. Barrios und Valdez vergaben dabei die größten Chancen und mein Bier war bereits
nach wenigen Minuten leer und ich sehnte mir einen dieser Leute herbei, die ein großes Faß Bier auf dem Rücken hatten um nachzufüllen, doch weit und breit keiner zu sehen. Erst fünf Minuten vor Schluß waren gleich drei(!!) von den Typen auf einmal bei uns im Block, da wollte ich dann aber auch nicht mehr. Naja, zurück zum Spiel. Meine Befürchtungen, dass das Spiel, so wie in der letzten Saison häufiger passiert, unentschieden ausgehen würde, wurde dann doch jäh unterbrochen, als der Ball nach einem Hajnal Freistoss im Netz einschlug. Man war das ein Jubel, das hat mal wieder richtig Spaß gemacht. Natürlich waren dann alle um einen herum auf einmal ein großer Freundeskreis und jeder freute sich mit jedem …. naja, bis auf das Akiding, das saß da rum und versuchte nicht aufzufallen (als einzig Sitzende im ganzen Stadion). Warum war ich noch gleich mit ihr zusammen? Na egal … alles in allem perfektionierte das Tor natürlich den Tag und nach dem Abpfiff ging es dann mit einem richtig guten Gefühl wieder Richtung Heimat. Auch die Rückfahrt war dann allerdings so wie die Hinfahrt, keine Stimmung im Zug, als käme man gerade aus einem Urlaub zurück, alles irgendwie gedämpft … steril … keine Ahnung … langweilig!?! Immerhin war unser Sonderzug nur ganz normal voll und nicht übermäßig zugepackt wie alle anderen Züge die den Bahnhof verliessen. Alles in allem war es also ein gelungener Tag, der Lust auf mehr gemacht hat.
So, dann kommen wir mal zu den anderen, weniger schönen Dingen. Man hab ich schlecht getippt am Wochenende, aber es war nunmal der erste Spieltag und es gab ja mal wirklich einige knackige Überraschungen. Letztendlich kann man es aber als Fehlstart in meinen “Tippcontest” bezeichnen. Es ist der geteilte Platz 724 von 1027 dabei heruasgekommen und somit kann es eigentlich nicht viel schlimmer werden. Nun ja, mal sehen was das kommende Wochenende bringen wird. Den Tipp dazu gibt es dann am morgigen Freitag, eine Nachbereitung zum letzten Spieltag lass ich diese Woche aufgrund der anderen vielen Fussballthemen diese Woche einfach mal ausfallen oder pack es mit morgen in den Tipp rein.
Ein anderes “Tippspiel” war dagegen erfolgreicher. Ich mach ja beim Bild Super-Manager mit und hab dort ja eine meiner Meinung nach sehr starke Mannschaft zusammengestellt. Mein Zwischenergebnis hier ist auf jeden Fall besser als das beim Bam-Tipp. Ich belege einen geteilten Platz 20.622 nach der ersten Woche, was sehr schlecht klingt, in Anbetracht der über 85.000 Mitspieler aber eine Position im vorderen Drittel bedeutet. Eine genaue Aussage wieviele mitspielen konnte ich jetzt nicht herausfinden, da sehr viele Spieler auf dem geteilten 84.480 Rang mit 0 Punkten liegen und erst nächste Woche punkten werden. Ich habe 102 Punkten holen können, während der Beste 156 Punkte gemacht hat, also ein gar nicht so großer Abstand und es ist noch alles drin. Ich hätte allerdings viel weiter oben liegen können, wenn ich auf mein Gefühl gehört hätte. In meinem Super-Manager Blog der letzten Woche hab ich ja gesagt, dass Schalkes Kenia nur eine nebensächliche Rolle in meinen Planungen spielt, aber ich wollte ihn kurz vor Beginn des Spieltags noch einwechseln für Toni Kroos … das wäre der Schachzug gewesen, der mir noch mehr Punkte gebracht hätte, aber ich hab´s halt nicht gemacht. Nun ja, was solls. Solche “hätte”, “wenn” und “aber” wird es sicher noch oft genug geben diese Saison, meine Mannschaft für´s Wochenende gibt es dann zusammen mit meinem Tipp dann Morgen. Soviel sei verraten, es wird Veränderungen im Team geben! Also, stay tuned!
Frau trifft Fußball – 1. Spieltag (BvB vs. Köln)
12. Aug
So, nachdem ich eben Dukis Blog gelesen habe..also sooo hab ich das alles gar nie nicht gesagt…. -.-”
sicher weiß ich was Stürmer sind..ich wollt mich nur vergewissern..die wuselten da immer alle so durcheinander..und kaum hat mans gefragt..stehen die auf einmal alle in der perfekten Aufstellung auf dem Platz.. -.- ja nee is klar!!
Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass sich meine Begeisterung über Dukis Überraschung mit Karten in ein Fußballstadion zu fahren während doch tatsächlich drin jemand Fußballspielt sich arg in Grenzen gehalten hat. Wenn ich so drüber nachdenke klingt Dukis Blog auch mal wieder völlig wertfrei und viel zu..mmh..nett. Er hat nämlich behauptet er würde mich nie mehr mitnehmen.. *gg*
Ich stimme Duki allerdings zu, dass die Fahrt im Zug hin und zurück wirklich arg human waren, da hab ich zur Uni schon schlimmere erlebt. Im Stadion angekommen hab ich mich auch gleich wieder daran erinnert, warum ich solche Menschenmassen nicht mag: wenn man selbst drinsteht jedenfalls, das immer alles so ungeordnet, so chaotisch, planlos..da kann ja wer weiß was passieren..neee geht gar nicht. Steht man auf der anderen Seite als zB Ordner, da siehste wenigstens was los ist und hast den Überblick, das besser..viiiieeel besser!! ^^
Überall gelbschwarze Menschen, Kinder, Hunde, Bier, Essen innerhalb des Rings, Duki mittendrin mit Wohlfühlgrinsen im Gesicht, Aki mit einem muss-ich-wirklich-hier-bleiben-Gesicht. Zu meiner Schande muss ich gestehen, ich kann Fußball echt nich aussstehen, schon gar nicht diese Massen in nem Stadion. Wenn überhaupt und nur unter nicht zu vermeidenden Umständen schaue ich mir das im Fernsehen an, wenn Deutschland spielt.
Mein erster Gedanke keine 5Mins nach dem Anstoß war: mmh..ist auch nicht viel anders als im Fernsehn..
Am Sa war ich zudem definitiv der einzige Mensch, dem wohl aufgefallen ist,
dass nach gut den ersten 40Mins der Himmel nicht mehr graublau war, sondern dezent diesig-grau und nach der Halbzeit auch noch leichter Nebel um die oberen Scheinwerfer waberte und es immer kühler wurde.
Der Typ links von uns, der schon bei den ersten 10 Torchancen über der Relling(oder wie nennt man das? ^^) gehangen hatte, sein Bier irgendwann entnervt in den Graben schmiess.
Es definitiv einen ganz dezenten Männerüberschwang in diesem Stadion gab und die paar Mädels die da waren auf jeden Fall stillen waren als die Herren.
Und vor allem war ich mit aller an Wahrscheinlichgrenzender Sicherheit der allereinzige Mensch in diesem Stadion der sich als das Tor endlich fiel (Dortmund hat verdient gewonnen^^) nicht mit beiden Händen in den Himmel greifend vom Sitz aufsprang, sondern mir zur Sicherheit gegen rundum Schläge meiner Sitznachbern schützend die Hände über dem Kopf zusammenschlug und mich versuchte unter dem Sitz zu verstecken.. ^^#
Joah, soviel also dazu. In Essen zurück gingen wir noch nach McDoof, die haben da zur zeit diese tollenm bunten Gläser
Fazit: Aki und Fußball oder ein Fußballstadion, das ist wie Feuer und Wasser, wie Schnee und Sonne, wie Himmel und Hölle, wie Erdnussbutter und Gewürzgurken (mmh..ok..ausser man ist schwanger^^), wie Freibad und Winter, wie..na ihr habts schon verstanden.. ![]()
Nee, Fußball ist nicht mein Ding, mir sowas in Stadien anzusehen auch nicht.
Ich mein, es ist etwas vollkommen anderes sich aus Interesse am Partner an den Rand eines Fußballplatzes zu stellen während besagter Partner spielt, weil es sein Hobby ist, aber diesem Gepöhle auf dem Rasen kann ich leider in der Form echt nichts abgewinnen, da kommt bei mir einfach nichts rüber.. *schulterzuckt* so leid es mir da tut ^^
Wochenendrückblick – Teil 1
11. Aug
Soooo es gibt eine ganze Menge über das vergangene Wochenende zu berichten. Während Aki derzeit drei (!) Blogeinträge gleichzeitig schreibt, beginne ich hier und jetzt mit dem ersten Teil meines Rückblicks. Nachdem wir uns Freitag Abend mit “Hangover” einen schönen Kinoabend gegönnt haben (dazu dann später von Aki mehr), konnte der Samstag mit unserem kleinen Stadiontrip kommen. So machten wir uns also Samstag Mittag auf, um mit dem Sonderzug von Essen zum Signal Iduna Park zu fahren. Ich muss zugeben, dass es ca. sieben Jahre her ist, dass ich das letzte Mal mit dem Zug zu einem Spiel gefahren bin, aber so eine ruhige Anreise via Zug hatte ich noch nie. Der Zug war ganz gut gefüllt, halt nicht zu brechend voll wie ich es gewöhnt war, allerdings war da nichts von Stimmung oder Vorfreude zu spüren. Jedes Grüppchen unterhielt sich fröhlich über dies und das und es erinnerte nichts an die Fahrten, die ich früher aus dem Sauerland nach Dortmund mitgemacht habe, wo im Zug schon eine riesen Party war.
Am Stadion angekommen, kam dann aber das richtige Fussballfeeling. Man hörte schon unten an der Haltestelle die Gesänge der Südtribüne und eine riesige Masse von gelb-schwarzen Leuten strömte in Richtung Tempel. Wir waren gut eine Stunde vor Anstoss dann im Stadion und schauten uns erstmal da ein wenig um. Das obligatorische Stadionbier durfte nicht fehlen und ich hab mich riiiichtig auf das Spiel gefreut. Zur rechten sehr ihr in etwa den Ausblick den wir dann während des Spiels hatten. Es war die insgesamt neunte Reihe, allerdings relativ weit in der Nordwestecke. Trotzdem hatten wir eine super Sicht auf alles und was noch viel wichtiger war, super nette Sitznachbarn. Alles in allem eine fast perfekte Ausgangssituation, jetzt musste halt nur noch der BVB mitspielen. Fast perfekt war es halt nur, weil man durch die Position dann doch sehr viel von den Kölner Gesängen mitbekommen konnte und die Südtribüne halt doch ein Stückchen weit weg war und nicht ganz die durchschlagenden Kraft hatte, als wenn man beispielsweise in der Ecke direkt neben der Südtribüne gesessen hätte. Aber das waren nur Kleinigkeiten, die Stimmung war natürlich trotzdem super.
Die Stunde bis zum Spielbeginn verging dann auch wie im Fluge. Die Spieler kamen aufs Feld und machten sich warm, die Mannschaftsaufstellungen wurden verlesen, der Jahrhundertrekord beim Dauerkartenverkauf wurde zelebriert und dann ging es auch schon los. Die erste Halbzeit war natürlich super für uns, da die Dortmunder auf das Tor, in dessen Nähe wir saßen spielten und auch gehörig Druck machten.
Es ist halt immer wieder schön und was ganz anderes, wenn die Zweikämpfe live ein paar Meter von dir entfernt stattfinden, als wenn man das Ganze im Fernsehen verfolgt. Die Dortmunder erspielten sich schon hier, Chance um Chance und somit war ich guter Hoffnung, dass wir vielleicht mit einem Erfolgserlebnis nach Hause fahren könnten. Aber nicht nur das Spiel war unterhaltsam, auch die Zwischenfragen meiner besseren Hälfte, die ja Fussball eigentlich so gar nicht mag (auch dazu will sie hier im Blog noch näher Stellung nehmen).
“Schatz wer sind denn hier die Stürmer” … tja, wahrscheinlich die beiden, die hier die ganze Zeit vor dem Tor Druck machen und darauf warten die Bälle versenken zu können. “Der mit der 18 liegt ja nur am Boden.” … tjoa, sowas nennt man grätschen, kämpfen … das ist gut. “Duuu, die gelben sind die Guten oder?” …. grml, prfeh#+/%&$§$/ … JAAAA. Oder als Mondragon sich eigentlich schon verletzt auswechseln lassen wollte und nach einem harmlosen Torschuss zu Boden sank, meinte Aki dann doch glatt, was der denn hätte … man könne sich doch nicht vom “dumm rumstehen” verletzen. Hach ja, das war dann doch auch ein wenig lustig und ja ich musste auch schmunzeln. Nun ja, die ersten 45 Minuten gingen dann auch relativ schnell vorbei und ich hatte schon einige Male den Jubelschrei auf den Lippen, aber es sollte halt (noch) nicht sein. Als der Schiedsrichter dann zur Halbzeit pfiff machte ich mich dann natürlich wie geschätzte 30000 anderen Leute dann auch auf und stürmte die Toilette und den Bierstand, um in der entscheidenende Phase der zweiten Halbzeit dann ja nicht den Platz verlassen zu müssen. Auch hier leg ich dann erstmal eine Halbzeit ein, die zweite Hälfte und noch weitere Dinge zum Fussballwochenende gibt es dann im zweiten Teil. Man liest sich …






