EinBlick
senseless scribblings
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26. Mrz
Blog zum 25. März 2009
Das für mich lustigste am gestrigen Tag war eigentlich meine Überlegung über was ich bloggen möchte. Sollte man seine Mitleser eher mit seiner überschüssigen Energie nach der Arbeit, die einen dazu bringt durch den Regen zu hüpfen langweilen?? Oder darf man spontan auf die ziemlich offensichtlichen und absolut stillosen Outfitfehlgriffe seiner Mitmenschen eingehen, die Tag für Tag über einen hereinbrechen während man ahnungslos musikhörend in der Bahn sitzt oder an U-Bahn-Haltestellen wartet. Mmh..ich nehme letzteres mit einem Hauch meiner Büchersucht *g*
Das mit Abstand genialste Abweichung an Stilbrüchen begegnete mir beim Warten auf die Bahn gestern Mittag. Unglaublich, dass manche “Männer” glauben sie könnten das mit Stolz tragen was schlanke, intelligente und wesentlich hübschere, junge Frauen mit ein bisschen Gespür für Mode und Farben nicht in einem Jahrhundert tragen würden. Nicht das es heutzutage nicht auch genügend weibliche Irrtümer geben würde,
denkt man da an die dezent auftragenden Hüfthosen der letzten Saison, am liebsten kombiniert mit Bauchfreien Oberteilen oder Shirts die 2 Nummern zu klein sind damit man auch das ganze Gewabbele gut sehen kann, die eigentlich niemand mit mehr als 65kg suboptimal verteilter Masse tragen dürften sollte. Das diessaisonale Highlight sind diese supertollen “skinny” Jeans. Für Frauen mit mehr Hüfte als eine Karotte unmöglich tragbar ohne wie eine dieser bauchigen Vasen auszusehen, scheußlich. Das ist so eine Geschichte über die man am Liebsten einen großen, grauen Poncho werfen möchte. So, nun noch zu meiner persönlichen Betrachtung einer Begegnung die Augenkrebs verursachen konnte, wenn man mehr von Mode versteht als ich. Der Typ war wahrscheinlich nicht älter als 19. Er hatte diesen braun-rötlichen Hautton, der häufig bei Indern zu sehen ist. An seinen Füßen steckten blaue Stoffturnschuhe. Eine “black stone washed” “skinny” Jeans (muhahaa..ist von der Arbeit doch was hängengeblieben) bedeckte magere Schenkel und über seinem rosafarbenen Hemd(?) trug er einen dunklen Sweatpulli mit Kapuze, die er natürlich auf hatte damit seine Ponytolle die ihm ins Gesicht hing besser zur Geltung kam. Oh und um das Ensemble abzurunden, als Jacke hatte er eine Sportjacke mit neongrünen adidas-Streifen an, in braun. Wer zum Teufel kommt auf die Idee so auf den Gehweg zu gehen und sich anderen Blicken auszusetzen? Nur gut das Hunde keine Farben sehen können, hier hälfe nicht einmal mehr ein Poncho. Hat die Jugend denn keine Spiegel mehr? Und wer will überhaupt diese ganze metrosexuellen Kerle?? Oo Sahen Jungs in meiner Jugend auch aus wie verkappte, modeunbewusste Tussen?? mmmh..nääää..
Wenigstens können einen gute Bücher von der Welt um einen genügend Ablenken, damit man solche..Dinge nicht ertragen muss. Ich habe 2 neue Bücher gefunden die ich lesen werde in den nächsten Tagen. Blutrote Küsse von Jeaniene Frost und
Der Vampir, der mich liebte von Charlaine Harris sind als nächstes dran. Blutrote Küsse scheint schonmal interessant zu werden und Ch.Harris hat schon mehrere Bücher zum Thema Vampire geschrieben, ich bin mal gespannt ob ich diese auch so gut finden werde wir Twilight?!? Naja, jetzt nachdem der Hype über die Biss..-Serie ein bisschen abgeklungen ist (nicht dass ich mitgemacht hätte) bin auch ich ein wenig ruhiger geworden.
Nee ok ist natürlich Quatsch. Ich werde nie ruhiger sein bei Büchern die mir gefallen. Es hat nämlich einen Vorteil wenn es alle paar Jahre mal nen Hype über etwas gibt. Man bekommt alle anderen Bücher die man sonst nicht
einmal auch nur finden würden plötzlich auf dem Silbertablett. Da stapeln sich ganze Vampirromanserien in den Regalen und hunderte Sondertische werden aufgebaut, damit auch bloß niemand die spontane Welle übersehen kann. Und falls man sich Oh Wunder doch nicht für die aktuelle Welle interessiert stehen daneben dann gleich noch die neuesten Fantasyromane. Naja, mir kommt es auf jeden Fall sehr gelegen, dass Fantasy- und Vampirromane gerade so “in” sind. Obwohl es manchmal schon lustig ist wenn man beobachten kann wie auf einmal wieder Romane ganz oben auf den Tischen auftauchen, die schon von 2004 o.ä. sind, aber jetzt erst durch diesen Run auf Twilight wirklich verkauft werden. Jedenfalls in Deutschland. Denn wenn bei uns ein Buch groß rauskommt ist es meist woanders schon fast wieder von den TopTen-Listen runter. ^^ Wir sind halt nicht die schnellsten. Oh, wenn ich die Tage mal Zeit habe muss ich euch unbedingt von dem Sony Reader berichten, der soll das Bücherlesen Revolutionnieren(herrje was ein Wort).
in dem Sinne einen schönen Tag noch
-blubb-
24. Mrz
Heute gibt es mal wieder was aus der Kategorie Fundstücke. Auf dem Weg durch´s Internet bin ich mal wieder auf das ein oder andere gestossen, was ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.
Da wäre als erstes die, zugegebenermaßen etwas ältere Zusammenfassung über die unübertroffenen Parkkünste weiblicher Geschöpfe.
Als zweites Video dann noch ein wenig was zum Thema “Ballbehandlung”
Viel Spaß beim anschauen!
22. Mrz
Eigentlich wollte ich ja heute über das gerade zu Ende gehende Wochenende bloggen, aber heute im Zug nach Münster hat sich mal wieder was ereignet, was meiner Meinung nach einen Blogeintrag wert ist. Der Zug war relativ voll und ich hatte mir einen der letzten freien Sitzplätze direkt neben einer Einstiegstür gesichert. Irgendwo zwischen dem Ruhrgebiet und dem Münsterland stieg eine junge Frau Anfang zwanzig ein (grob geschätzt …. nicht das ich da genauer hingeschaut hätte
). Nun ja, Sie musste stehen, da der Zug sich mittlerweile weiter gefüllt hatte. Nichts besonderes, also schloß ich wieder die Augen und lauschte den Klängen aus dem Ohrstöppseln meines Handys.
Als ich das nächste Mal die Augen öffnete, sah ich wie die junge Dame irgendwie komisch an Ihrem Handy fuchtelte, dieses plötzlich fallen lies, um wenige Augenblicke später selber in voller Länge auf dem Boden aufzuschlagen. Der Kreislauf hatte wohl beschlossen Pause zu machen. Sofort standen vier oder fünf Leute um die junge Dame herum und kümmerten sich um Sie. Eine Tasche wurde unter die Füße geschoben, so dass die Beine hoch lagen. Der Schaffner Zugbegleiter kam auch nahezu direkt. Ein Krankenwagen war in windeseile bereits von ihm organisiert worden und er kümmerte sich vorbildlich.
Bis hierher hatte kaum jemand mitbekommen, was im Zug vor sich ging. Auch als am nächsten Bahnhof die Durchsage des Zugführers kam, dass sich die Weiterfahrt wegen des Wartens auf einen Krankenwagen verzögern würde, blieb es noch ruhig. Als die Krankenwagenbesatzung dann allerdings den Zug betrat und sich um die junge Dame kümmerte, wurden dann einige doch neugierig. Binnen weniger Sekunden standen u.a. fünf oder sechs Kinder im Alter von (geschätzt) 3 bis 7 Jahren da und zwar mit Ihren Füßen direkt neben dem Kopf des am Boden liegenden Mädels. Klar, das ist was nicht alltägliches, aber die Kiddies, welche sich natürlich gegenseitig um den “besten Platz” streiteten und hautnah miterlebten, wie die Ärzte die junge Dame untersuchten, gehören da meiner Meinung nach überhaupt nicht hin. Die Eltern saßen wenige Plätze weiter, kümmerten sich aber einen Dreck um das, was ihre Kinder da machten. Okay, sie haben auch nichts gemacht ausser “zugeschaut”, aber macht man das? Also ich wüsste, dass ich Sophie nicht dahin gehen lassen würde. Wie gesagt, die Neugier der Kinder drängt sie natürlich zu solchen Situationen, aber ist man nicht als Elternteil verpflichtet gerade bei sowas eher die Kinder bei sich zu halten und ihnen auch zu erklären, was da gemacht wird? Gerade die Jüngste die höchstens 3 Jahre war und das ganze eher als Spiel oder ähnliches gesehen hat, ist doch da total fehl am Platz. Dem Zugbegleiter wurde das dann auch zu bunt und er bat die Kinder ein wenig Abstand zu nehmen, was sie nicht wirklich taten, es war halt zu interessant was da vor sich ging.
Nun denn, es dauerte ein Weilchen, dann konnte die junge Dame abtransportiert werden und Sie sah auch schon wieder relativ fit aus. Was mich angeht so bleibt zu sagen, dass mich das Verhalten der Eltern der Kiddies ganz schön aufgeregt hat. Sehe ich das zu eng?
21. Mrz
Blogeintrag für Do, den 19. März 2009
Gestern war ich nach einer scheinbaren Ewigkeit zum ersten Mal (seit Sophie) wieder auf der Equitana mit Mara.Den Zwerg hatten wir auch mit dabei. Allerdings hatten wir an einem “normalen” Wochentag nicht mit dem Andrang gerechnet der dann tatsächlich dort herrschte, mit Kinderwagen manchmal gar nicht so einfach überall durch zu kommen. Aber es hat Spaß gemacht. Sophie war ausnahmsweise mal fast als vorbildlich zu bezeichnen. Und meine kleine Maus hat zum ersten Mal auf einem Pferd gesessen. Um genau zu sein einem Fjordpferd, echt süß.
Um 10Uhr am Donnerstag morgen war Mara bei mir und kurze Zeit später sind wir mit ihrem Auto los. Schon der Hinweg gestaltete sich relativ langwierig, weil auf allen Straßen Richtung Messe waren die Wege verstopft. Sophie hielt daraufhin auch erstmal einen kurzen Mittagsschlaf im Auto auf dem Hinweg. Endlich angekommen waren wir drei Feuer und Flamme und wollten endlich Pferde sehen. Mara wollte vor allem die Barockpferde sehen. Vielleicht sollte man dann nicht unbedingt am Thementag “Western” zur Equi fahren.. ^^#
Barockpferdetag war nämlich Sa. Und wenn ich gewusst hätte, dass am ersten Sonntag der Kindertag war hätte ich mir mal überlegt an diesem zu fahren. Nun ja nächstes Mal, man lernt ja dazu. Aber die Tiere die auf der Equitana zu sehen waren, der Hammer sage ich da nur. So ziemlich jedes Zweite hätte ich zu gerne mitgenommen. Irgendwann einmal.
Nach einem kleinen Stückchen Pizza zu Messepreisen und einem halben Dutzend von Mara selbstgebackener Mini Croissants (ich brauche unbedingt noch das Rezept^^) ging es gestärkt durch alle Hallen. Ich glaube alles kann man gar nicht sehen. Wir waren schon bis 17.30 Uhr auf der Messe und mir fehlen immer noch bestimmt ein, zwei Sachen..wie jedes Mal eigentlich. Und mit Sophie dabei war es sowieso ein bisschen schwieriger. Man muss halt mehr aufpassen, dass sie nicht gerade um die falsche Ecke biegt oder mit dem Trolli und Maras neuen, sehr schicken Reitstiefeln in den nächsten Stand rennt und dort ein Paar schöner Hunde entdeckt. Oder einfach mal aus dem Sichtfeld entschwindet. Dummerweise hatte ich meinen Fotoapparat vergessen, obwohl ich vorher noch dran gedacht hatte. Schade, ich hätte so gerne Fotos von uns dreien gemacht. Und meine Handy fotografiert zur Zeit mit Glück nur noch jedes dritte Mal. Naja, hauptsache wir hatten Spaß. Sophie hatten ihren auf jeden Fall und ein lustiges Salto-schlagendes-Stofftier hat Mara ihr auch noch geschenkt. Kind sauglücklich. Mara hat neue Stiefel bekommen und nen lustiges Aufkehrgerätedingsbumms für ..mmh..Hinterlassenschaften eben.. ^^ Das Auto war jedenfalls hinterher ein bisschen voller als sonst. Oder wir haben einfach nur noch nie so sperrigen Kram mitgenommen von der Equi. *gg* Der Rückweg war ähnlich lang wie der Weg hin, aber zurück kann man besser auf andere Strassen ausweichen. Kurz nachdem wir losgefahren waren schlief Sophie beim Geplapper von mir und Mara dann auch erschöpft noch einmal ein.
Ich freue mich schon auf die nächste Equitana in Essen und hoffe, dass ich wieder mit Mara hingehen kann und eventuell auch mit Sophie, die dann ja ein ganzes Stück weiter sein wird als heute. Dann allerdings auch mit Fotoapparat und ich werde besser vorbereitet sein, also irgendetwas Leckeres mitnehmen..*plant schonmal 2Jahre im vorraus*
in dem Sinne -blubb-
20. Mrz
Ein fröhliches hallo bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein an einem Freitag. Das Wochenende steht vor der Tür und ich werde mich gleich in den Zug schmeißen und mal wieder durch halb NRW gondeln. Vorher möchte ich aber noch auf meinen letzten Blogeintrag eingehen, in dem ich ja erwähnt habe mir Twitter genauer anzuschauen.
Wie ich bereits schrieb ist es mir so vorgekommen, dass es derzeit wirklich einen “Hype” um diesen Service im Internet gibt. Das hat sich bei meinen Recherchen in den letzten zwei Tagen bestätigt. Ich hab bei vielen verschiedenen anderen Blog´s und Seiten ebenfalls Vermutungen über dieses Phänomen gelesen und war daher noch mehr interessiert, was denn nun tatsächlich dahinter steckt. Was soll schliesslich an einem Service dran sein, der eigentlich wie ein Blog aufgebaut ist, bei dem man nur Einträge mit 140 Zeichen schreiben darf (also sogar noch weniger wie bei einer SMS) ? Letztendlich ist es natürlich gerade das, was diese Seite so ausmacht.
Twitter ist etwas für Leute, die ständig und überall mobil sind, sei es durch Smartphones, Netbooks oder Laptops. Es gibt verscheidenen Arten zu “twittern”. Da gibt es denn “Normalo” der 5-10 mal am Tag ne kurze Nachricht schreibt, was er gerade so macht oder Nachrichtenportale, die Besucher für ihre Nachrichtenseiten durch kurze Teaser heranlocken wollen oder oder oder. Es gibt die verschiedensten Ideen die hier ausgelebt werden. Da findet man einen “kleine Preise” Twitter in dem alle Angebote von Plus getwittert werden, Comedians die ein wenig lustiges hier und da twittern, Schauspieler die Einblicke in ihr ach so tolles Leben geben und auch den Typen von nebenan, der gerade twittert, dass er ein Geburtstagsgeschenk für Onkel Kurt einkauft.
Hmmmm jaaaaa und was soll das ganze nun? Ganz einfach, Twitter ist darauf ausgelegt Leuten zu “followen“. Das heisst man abonniert die kleinen Infoschnipsel von Leuten die man mag oder interessant findet und wird dann auf seiner eigenen Seite stets mit deren Infos auf dem Laufenden gehalten. Man muss also nicht mal selber “twittern” sondern man kann sich auch einfach alles anzeigen lassen von anderen. Ich zum Beispiel followe im Moment 8 Leuten.
Wenn ich nun also auf meine Twitter Seite gehe, habe ich eine Übersicht über alle wichtigen Nachrichten, ein paar relativ lustige Tweets zwischendrin und etwas allgemeines aus aller Welt auf einen Blick zum nachlesen. Bei mir sieht das dann in etwa so aus, wie auf dem Bild oben zu sehen ist.
Natürlich sollte man auch selber mittwittern und ich bin auch dazu geneigt das zu tun, weil es einfach witzig ist, aber es eignet sich auch dafür durch geschicktes auswählen der Leute denen man folgt, sich eine schöne unterhaltsame Seite zu basteln. Es ist übrigens äußerst interessant wen und was man dort alles finden kann. Aber vielleicht schaut ihr ja mal selber vorbei.
Have a nice weekend