EinBlick
senseless scribblings
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29. Jul
Heute gibt es mal einen Themenabend.
Wie ich darauf gekommen bin, fragt ihr euch jetzt sicher. Nun ja, das war dann heute wie folgt. Auf der Suche nach was passenden für den Blog, bin ich auf zwei Videos gestossen, die beide für sich eigentlich schon ganz ok sind, aber einzeln jetzt auch nicht unbedingt einen Eintrag wert gewesen wären. Da beide Video aber zufällig in der selben Stadt spielen und sich auch noch ganz gut miteinander kombinieren lassen, haben sie den Sprung in den Blog eben doch geschafft. Also legen wir los:
Das erste Video zeigt einen Landeanflug auf den Flughafen Congonhas. Klingt nicht wirklich interessant, aber ich fand den Anflug einfach faszinierend. Das könnte vielleicht daran liegen, dass ich aus einem 400 Seelenort stamme und diese endlose Hochhausmenge überall wo man nur hinschaut einfach nur unvorstellbar ist. Unglaublich diese Größe der Stadt mit 11 Millionen Einwohnern (fast 20 Millionen in der Metropolregion):
So und nun zum zweiten Video. Jetzt habt ihr ja eine Vorstellung wie groß diese Stadt ist und was da für ein Gewusel auf den Straßen herrschen muss. Wenn mehrere Millionen auf den Beinen sind, dann herrscht Leben in der Bude, es sei denn … es ist Fussball WM. Es läuft gerade die zweite Halbzeit des WM Spiels Brasilien gegen Niederlande, da schwingt sich der Macher des zweiten Videos auf sein Motorrad und macht sich auf den Weg durch die Mega-Metropole. Was er auf den Straßen gesehen hat, dürfte den ein oder anderen vielleicht überraschen oder auch nicht.
Ich denke in Deutschlands Städten wird es bis auf die Fanmeilen ähnlich ausgesehen haben, als Deutschland gespielt hat.
28. Jul
Also langsam sollte ich mir Gedanken machen. Die Abläufe rund um die Telekom hab ich ja bereits dokumentiert, aber was sich Vodafone bei mir geleistet hat, übertrifft die Mitbewerber mit dem großen T dann doch nochmal. Was war passiert?
Vor wenigen Tagen klingelte mein Handy, am anderen Ende ein leicht hektisch wirkender Angestellter von Vodafone, der mir ein Angebot machen wollte. Da ich ja bereits sehr lange Kunde bin und xx Euro im Monat in meinem aktuellen Vertrag bezahlen würde, wolle er mal schauen, ob das nicht günstiger gehen würde. Und (welch Wunder) tatsächlich, eine Kombination von ein bisschen dem Vertrag mit dem Tarif und diesem da noch dazu und schwupps waren wir dann doch deutlich günstiger. Da ich bei Telefonangeboten immer sehr kritisch bin, fragte ich dann doch mehrmals nach, ob es wesentliche Änderungen geben würde (Vertragslaufzeit etc.). Er verneinte dies und meinte dann, er würde mir sämtliche Unterlagen zuschicken und ich hätte dann ja ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Insgesamt würde ich mich ja wie er mir gezeigt hat, aber finanziell besser stellen als bisher. Ich habe mich dann wieder breitschlagen lassen, da es sich tatsächlich nicht so schlecht anhörte und mit dem Widerrufsrecht im Rücken, hab ich dann die Vertragsänderung vornehmen lassen.
Heute Morgen kamen dann 2 Briefe von Vodafone. Im ersten war eine neue SIM-Karte und im zweiten die dazugehörige PIN. Moooment … da stand auch noch eine neue Handynummer … und in dem Moment dachte ich mir, NIE WIEDER AM TELEFON EINEN VERTRAG ÄNDERN!!! Natürlich hab ich direkt zum Handy gegriffen und bei der Servicehotline angerufen. Die Dame am anderen Ende war zwar nicht ganz so witzig wie die bei der Telekom, aber auch sehr sympathisch. Ich schilderte ihr kurz meinen Fall und sie rief meine Informationen auf. Als Sie mir dann mitteilte, dass ich keine Vertragsänderung in dem Sinne vorgenommen haben soll, sondern einen ZUSÄTZLICHEN Vertrag abgeschlossen habe, wurde ich doch kurz sehr ungehalten. Natürlich wurde der Vertrag direkt storniert und sich mehrfach entschuldigt, aber ich muss sagen, dass ich mir das erste Mal richtig verarscht vorkomme. “Sie stellen sich finanziell besser” … ähm … ja wie denn, wenn ich zusätzlich zu meinem bisherigen noch was dazu zahlen soll.
Was lernen wir daraus? Nun werd ich endgültig nichts …. GAR NICHTS mehr über das Telefon regeln, sondern nur noch vor Ort. Mein Vertrag läuft noch ein halbes Jahr, aber nach so einem hinterhältigen Versuch mit den einführenden Worten “als langjähriger Kunde von uns, wollen wir ihnen was gutes” bin ich geneigt mich das erste Mal ernsthaft andersweitig umzusehen.
27. Jul
So, nach den ganzen Videos in den letzten Tagen halte ich euch heute mal wieder in Sachen Telekom auf dem Laufenden. Wer sich auf den aktuellen Stand bringen will, kann das einfach nachholen, indem er rechts auf die Kategorie “Telekom” klickt, oder hier draufklickt (die beiden letzten Einträge vor diesem einfach kurz überfliegen).
Also denn, die schriftliche Kündigung hab ich also losgeschickt, mit allen Angaben die nur irgendwie relevant sein könnten. Dazu gehören natürlich erstmal die Schilderung der Situation, meine Kundennummer und die Kundennummer meiner Eltern, bei denen ich ja vorübergehend erstmal wieder untergekommen bin. Es dauerte auch gar nicht so lange, da kam auch schon ein Antwortschreiben. Der Inhalt kurz zusammengefasst war wie folgt: Sonderkündigung ist möglich, wenn am neuen Standort ein Vertrag mit einem Telekom-Anschluss besteht oder gebucht wird. – Was ja der Fall ist – Falls dies der Fall ist, soll ich doch bitte eine Kopie des Mietvertrags oder eine Meldebescheinigung schicken und zudem die “in den neuen Räumlichkeiten vorhandene Rufnummer”. – Nun gut, man kann ja auch nicht erwarten, dass die Jungs und Mädels der Telekom aus der von mir angegebenen Kundennummer meiner Eltern die Telefonnummer rausfinden können. – Bei Rückfragen kann ich dann die übliche Servicenummer anrufen. Ich dachte mir, fragst mal nach, weil Mietvertrag hab ich ja nicht und bevor ich da jetzt ein weiteres Schreiben losschicke, wo irgendwas fehlt, rufst du mal an. Gesagt getan.
Ich muss sagen, die Dame an der Servicehotline hat mir das mit Abstand witzigste Service-/Kundengespräch geboten, was ich je hatte. Was das angeht, hat die Telekom mal ausnahmsweise richtig Pluspunkte gesammelt, wobei das leider auch nur auf die persönliche Umgangsform zu beziehen ist. Denn die nette Dame auf der anderen Seite meinte, ja das wäre ja doof, das man mir im Shop nicht gesagt hat, dass zwingend ein Mietvertrag vorliegen müsste, aus dem man sehen kann, dass ich den neuen Anschluß auch irgendwie bezahle. Worauf ich meinte, dass im Schreiben ja auch Mietvertrag oder Meldebescheinigung stehen würde. Sie erwiderte, dass ich nun einfach die Meldebescheinigung schicken sollte und dann würde ich entweder aus dem Vertrag entlassen oder (und jetzt kommt die nächste Variante ins Spiel) es könnte auch sein, dass ich bis zum Vertragsende nur 50% der entstehenden Kosten zahlen müsse. Das läge aber nicht in ihren Händen, sondern “die große Schwester Telekom” würde das halt bestimmen. Das meine Antwort darauf trotzdem sehr angenehm ausfiel, lag wirklich an der äußerst sympathischen Dame … wenn ich da an so manchen anderen Fritzen denke, den ich da schonmal in der Leitung hatte. Zum Ende des Gesprächs, als soweit alles geklärt war, fragte sie natürlich (Thema Cross Selling) noch nach meinem Mobilfunkvertrag, wo ich es mir doch nicht nehmen lassen konnte ihr doch noch ein paar passende Worte um die Ohren zu schleudern, was sie aber gekonnt und mit Charme konterte und wir uns darauf einigten, dass ich erstmal die Sache mit der Kündigung abwarten wolle und mein Mobilfunkvertrag bei der Konkurrenz einem Mitbewerber eh noch ein halbe Jahr laufen würde.
Nun denn, hab ich ein weiteres Schreiben verfasst incl. Meldebescheinigung und warte jetzt auf eine Antwort. Der Brief ist allerdings auch schon einige Tage unterwegs und ich muss sagen, dass es die Telekom geschafft hat von Beginn meines Kündigungswunsches bis jetzt einen Monat verstreichen zu lassen ohne das was dabei herumgekommen ist. Ach ja und irgendwie hab ich das Gefühl, dass dies noch nicht die letzten Worte zu dem Thema waren. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Sobald es was Neues gibt, erfahrt ihr es natürlich hier.
26. Jul
Seit dem von mir am 25.März hier geposteten, überragenden Event der Brauerei Heineken, verfolge ich die Spots des Unternehmens im Netz und behalte sie in der Hinterhand für so regnerische und trübselige Tage wie heute. Daher hab ich auf die Schnelle zwei, leider auch schon etwas ältere, aber trotzdem richtig gute Virals für euch zum reinschauen rausgesucht. Beide dauern nicht mal eine Minute und können mit zusammen über 5 Millionen Besuchern aufwarten. Viel Spaß beim reinschauen.
23. Jul
Das Wochenende steht vor der Tür und die Laune dürfte dementsprechend gut sein bei den Meisten. Für die wenigen, die aus welchen Gründen auch immer noch nicht so richtig fröhlich dreinschauen, gibt es jetzt ein Video zur Aufheiterung. Zu sehen ist Master Yoda, der Aufnahmen für die TomTom Navigationssysteme macht. Insgesamt ein sehr witziges Paket.